Zwei Männer prüfen eine sanierte EBALAN POWERFLEX Fuge im Fahrweg einer Logistikhalle bei DLG in Duisburg, im Hintergrund ein Stapler

Fugensanierung für automatisierte Fahrwege

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Damit Ihre Fugen zur automatisierten Logistik passen.

Sie investieren in automatisierte Materialtransporte. EBALAN erneuert die Fugen auf den Fahrwegen Ihrer fahrerlosen Transportsysteme (FTS) und autonomen mobilen Roboter (AMR).

Wir ersetzen beschädigte Fugenbereiche durch planebene, direkt befahrbare Übergänge – eingebaut in Ihren bestehenden Industrieboden. So passen Sie die Fugen Ihrer Fahrwege an die automatisierte Nutzung an.

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Ein freier Fahrweg ist noch kein störungsfreier Fahrweg.

Autonome mobile Roboter orientieren sich an den Informationen ihrer Sensoren. Unebenheiten oder Neigungen im Boden können diese Erfassung bei bestimmten Systemen beeinflussen. Das Fahrzeug erkennt dann ein vermeintliches Hindernis – und hält an oder reduziert seine Geschwindigkeit, obwohl der Fahrweg frei ist.

Für Ihren Betrieb zählt, ob der nächste Transport zuverlässig ankommt. Wiederkehrende Stopps an derselben Stelle können Abläufe verzögern und manuelle Eingriffe erforderlich machen. Dabei muss ein Fugenübergang die Fahrt nicht mechanisch blockieren, um den Transport zu beeinträchtigen: Die Räder können ihn überwinden, während das Fahrzeug auf die veränderte Sensorerfassung reagiert.

Treten solche Auffälligkeiten wiederholt an einer Fuge auf, gehört deren Zustand in die Ursachenprüfung. Ist der beschädigte Übergang als Ursache bestätigt, setzt EBALAN ein passendes Fugensystem ein. Wir ersetzen den schadhaften Fugenbereich durch einen planebenen, direkt befahrbaren Übergang im bestehenden Industrieboden.

So wird die Fugensanierung zur gezielten Verbesserung einer konkreten Schwachstelle auf Ihren automatisierten Fahrwegen.

Weiterfahren, ausweichen oder auf Unterstützung warten?

Wie ein fahrerloses Transportsystem auf eine Störung reagiert, hängt von deren Ursache und der eingesetzten Steuerung ab. Erkennt das Fahrzeug ein Hindernis, kann es warten und seine Fahrt fortsetzen, sobald der Weg wieder frei ist. Unterstützt das System alternative Routen, kommt auch ein anderer Fahrweg infrage – sofern dieser verfügbar und freigegeben ist.

Verliert das Fahrzeug dagegen seine Orientierung, muss es seine Position zunächst wieder bestimmen. Je nach System gelingt das selbstständig oder erfordert Unterstützung durch Mitarbeitende. Kann es einen Fugenübergang mechanisch nicht überwinden, stellt auch eine erneute Fahrfreigabe keinen passierbaren Übergang her.

Für Ihre Logistik entscheidet deshalb mehr als die Dauer eines einzelnen Stopps: Gibt es eine Ausweichroute? Können andere Fahrzeuge den Transport übernehmen? Oder bleibt eine Versorgung von genau diesem Fahrweg abhängig? Unter diesen Bedingungen kann eine lokale Störung nachfolgende Transporte verzögern und vorgelagerte Abläufe beeinträchtigen.

Beschädigte Fugenübergänge verdienen daher besondere Aufmerksamkeit an Stellen, für die im Betrieb keine Alternative besteht.

Passende Fugenübergänge für Roboter und Transportwagen.

Bei automatisierten Transporten fahren je nach Aufbau auch die Rollen eines angekoppelten Transportwagens auf dem Boden. Manche Systeme heben nur einen Teil des Wagens an; die übrigen Rollen tragen weiterhin Last und müssen jeden Fugenübergang selbst überwinden.

Damit kann ein Übergang für den Roboter befahrbar sein und für den mitgeführten Wagen dennoch Schwierigkeiten verursachen. Andere Raddurchmesser, Rollenmaterialien und Lastverteilungen verändern die Bedingungen für die Überfahrt. Die Bodenfreiheit des Roboters allein sagt deshalb wenig darüber aus, ob der gesamte Transport die Stelle zuverlässig passiert.

Für die Fugensanierung berücksichtigt EBALAN auch die Rollen, die tatsächlich auf dem Boden mitlaufen. Das passende Fugensystem muss einen Übergang schaffen, der sowohl vom Fahrzeug als auch vom eingesetzten Transportwagen befahren werden kann.

Damit Ihr Material auch präzise übergeben wird.

An Förderanlagen, Regalen oder Hubstationen müssen autonome mobile Roboter eine definierte Übergabeposition erreichen. Bodenunebenheiten unmittelbar an diesen Stellen können die genaue Positionierung beeinträchtigen. Entscheidend ist deshalb auch die Fläche, auf der das Fahrzeug während der Übergabe steht.

Liegt dort eine beschädigte Fuge, verdient sie besondere Aufmerksamkeit: Ein ausgebrochener Rand oder Höhenversatz befindet sich dann genau an der Schnittstelle zwischen mobilem Transport und stationärer Anlage.

EBALAN erneuert solche Fugenbereiche mit einem passenden Fugensystem und stellt einen planebenen Übergang her. Ob die Fläche insgesamt die geforderte Positioniergenauigkeit ermöglicht, bleibt anhand der Vorgaben des eingesetzten AMR und der Übergabestation zu beurteilen.

Normen einordnen. Bodenanforderungen konkretisieren.

Für automatisierte Fahrwege greifen mehrere technische Regelwerke ineinander. Sie behandeln unterschiedliche Aufgaben: die Sicherheit des Transportsystems, seine betriebliche Infrastruktur und die zulässigen Abweichungen eines Bauwerks. Daraus ergibt sich keine einheitliche Fugenbreite oder Stufenhöhe, die für jedes FTS und jeden AMR geeignet wäre.

RegelwerkBedeutung für Ihren Fahrweg
DIN EN ISO 3691-4:2023-12Behandelt die Sicherheitsanforderungen an fahrerlose Flurförderzeuge und ihre Systeme. Dazu gehören auch Angaben zu den Bodenbedingungen des Einsatzbereichs.
VDI 2510 Blatt 1:2009-12Behandelt die Infrastruktur für fahrerlose Transportsysteme, darunter Bodenbeschaffenheit und Fahrwege.
DIN 18202:2019-07Regelt Toleranzen im Hochbau, darunter Ebenheitsabweichungen. Ihre Einhaltung allein bestätigt noch nicht die Eignung eines Bodens für ein bestimmtes Fahrzeug.

Für die Fugensanierung müssen deshalb zusätzlich die konkreten Herstellervorgaben vorliegen: etwa zu überfahrbaren Spalten, Höhenunterschieden und den dafür zulässigen Fahrbedingungen. Solche Grenzwerte sind modellabhängig. Auch eine grundsätzlich überfahrbare Fuge kann für regelmäßige Überfahrten Einschränkungen unterliegen.

EBALAN berücksichtigt diese Vorgaben bei der Auswahl und dem Einbau des Fugensystems. So erhält Ihre Planung einen konkreten technischen Bezug zur eingesetzten Flotte.

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Weitere Fragen zu Ihren automatisierten Fahrwegen.

Kann eine Langsamfahrzone die Fugensanierung ersetzen?

Bei manchen AMR lassen sich Bereiche mit reduzierter Geschwindigkeit einrichten. Ob das an einer Fuge hilft, hängt vom Fahrzeug und vom Übergang ab. Langsameres Fahren erleichtert die Überfahrt nicht grundsätzlich: Bestimmte Fahrzeuge benötigen zum Überwinden von Spalten oder Stufen eine vom Hersteller vorgegebene Geschwindigkeit. Eine Langsamfahrzone beseitigt zudem keine ausgebrochenen Fugenkanten.

Können glänzende Bodenflächen den Betrieb beeinflussen?

Stark reflektierende Oberflächen können bei bestimmten Sensorsystemen die Umgebungserfassung beeinträchtigen. Für die Beurteilung zählt deshalb neben der Ebenheit auch die Oberfläche des Fahrwegs. Ob eine solche Beeinträchtigung vorliegt, muss anhand des eingesetzten Systems geklärt werden. Eine Fugensanierung allein verändert die Reflexionseigenschaften der angrenzenden Bodenfläche nicht.

Müssen wir die Fugen bei neuen Fahrzeugen erneut beurteilen?

Bei einem Modellwechsel oder einer Erweiterung Ihrer Flotte sollten die vorhandenen Fugenübergänge mit den Vorgaben der neuen Fahrzeuge abgeglichen werden. Andere Räder, Bodenfreiheiten oder zulässige Spaltbreiten können die Eignung verändern. Ein Fahrweg, den Ihre bisherigen FTS zuverlässig nutzen, ist damit nicht automatisch für jedes zusätzliche Fahrzeug geeignet.

Können Transponder im Fugensystem den Fahrzeugbetrieb beeinflussen?

Bestimmte Fugenprodukte enthalten passive Transponder zur Produktrückverfolgung. Diese können bei einzelnen fahrerlosen Transportsystemen Funktionsstörungen verursachen. Bei der Auswahl muss deshalb geklärt werden, ob solche Bestandteile mit der eingesetzten Fahrzeugtechnik verträglich sind und eine Ausführung ohne Transponder erforderlich ist. Ein mechanisch geeigneter Fugenaufbau allein beantwortet diese Frage noch nicht.

Was ist mit Navigationsmarkierungen im Sanierungsbereich?

Je nach Navigation nutzen FTS aufgeklebte Fahrspuren, Bodencodes oder eingelassene Transponder. Liegen diese im zu erneuernden Fugenbereich, muss ihr Umgang vor Beginn der Arbeiten mit dem zuständigen Systemanbieter abgestimmt werden. Müssen Navigationselemente entfernt werden, sind ihre fachgerechte Wiederherstellung und die erforderliche Funktionsprüfung vor der erneuten Nutzung einzuplanen. EBALAN übernimmt die Fugensanierung; Eingriffe in die Fahrzeugnavigation gehören in die Zuständigkeit des jeweiligen Systemanbieters.

Das passende Fugensystem. Eingebaut von EBALAN.

EBALAN übernimmt die Fugensanierung auf Ihren automatisierten Fahrwegen – von der Auswahl des geeigneten Systems bis zum Einbau im bestehenden Industrieboden. Je nach Bewegung der Fuge, Rollenbelastung und Anforderungen Ihrer FTS und AMR kommen unterschiedliche Lösungen infrage.

  • EBALAN POWERFLEX

    Schematischer Aufbau von EBALAN POWERFLEX im Querschnitt
    Schematischer Aufbau – Ausführung projektabhängig

    Für bewegungsfähige Fugen, an denen ein geschlossener, planeben befahrbarer Übergang benötigt wird.

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  • EBALAN Polymerfuge

    Schematischer Aufbau der EBALAN Polymerfuge im Querschnitt
    Schematischer Aufbau – Ausführung projektabhängig

    Für Fugen mit geringer Bewegung und hoher Druckbelastung. Der sanierte Bereich wird planeben hergestellt; ein Fugenschnitt erhält die notwendige Trennung.

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  • EBALAN Bodenpaneel

    Schematischer Aufbau des EBALAN Bodenpaneels im Querschnitt
    Schematischer Aufbau – Ausführung projektabhängig

    Für größere horizontale Fugenbewegungen und hohe Belastungen durch harte Rollen. Relevante vertikale Bewegungen müssen vor dem Einbau behoben sein.

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Besprechen Sie mit uns, welche Fugenbereiche Sie für Ihre automatisierte Logistik erneuern möchten. Fotos der Übergänge und Angaben zu den eingesetzten Fahrzeugen helfen uns, Ihr Vorhaben einzuordnen.

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Stand: Oktober 2026